Die letzte Übung der Feuerwehr Moosbach im Jahr 2018 fand Ende Oktober unter realen Bedingungen statt. Angenommen wurde ein Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen, in dem auch noch mehrere Personen vermisst wurden.

Die aktiven wurden mittels Meldeempfänger und Sirene alarmiert, anschließend wurde mit Sonderrechten das Übungsobjekt angefahren, nach einer kurzen Erkundung durch den Einsatzleiter und die Gruppenführer wurden die Fahrzeuge in Stellung gebracht.

Das LF 8 stellte zunächst die Wasserversorgung und Verkehrsabsicherung her und legte eine Schlauchleitung zur Einspeisung an das LF 16. Der Angriffs- und Wassertrupp des LF 16 rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus und begann im Gebäude mit der Personensuche, während die restliche Mannschaft die Einsatzstellenbeleuchtung herstellte. Da angenommen wurde, dass die Löschwasserversorgung nicht ausreichte, wurde die TS 8 in Einsatz gebracht um weiteres Wasser aus dem Pool eines benachbarten Grundstücks zu fördern. Nach kurzer Zeit konnten die beiden vermissten Personen aus dem Gebäude durch 2 Atemschutztrupps gerettet werden. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz hatte noch brennbare Flüssigkeiten im Gebäude gefunden und diese ins Freie gebracht.

Die Übung wurde derart realitätsnah gestaltet, begonnen mit der Alarmierung, der Anfahrt und dem vernebeln des Übungsobjektes, was folglich zu einer hohen Aufmerksam der Bevölkerung führte.

Im Anschluss an die Übung fand noch eine Nachbesprechung statt, hierbei bedankte sich Kommandant Marco Back nochmals recht herzlich bei Norbert Bogner, selbst aktiver Feuerwehrmann, für das zur Verfügung stellen der Örtlichkeit.