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Einsatzbericht vom 09.03.2020, 23:36 Uhr

Am 09.03.2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Moosbach um 23:36 Uhr zu einem Einsatz mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert.

Beim Eintreffen des ersten Löschgruppenfahrzeuges zeigte sich, dass aus einem Fenster von mehreren aneinandergestellten Bürocontainern im Vorbereich der Firma bereits Flammen schlugen. Die kompletten Container waren in eine dichte Rauchwolke gehüllt.

Während vom LF 16/12 ein Löschangriff aufgebaut wurde, kümmerte sich die Besatzung des LF 20/24 um die Wasserversorgung.

Durch den Feuchter Einsatzleiter erfolgte eine Nachalarmierung weiterer Kräfte der Feuerwehr Feucht über Sirene und eine Nachalarmierung der Feuerwehr Moosbach, da die Gefahr bestand, dass das Feuer durch Funkenflug auf die angrenzenden Fertigungshallen überspringen könnte.

Unter der Leitung des Gruppenführers des LF 16/12 wurde mit dem Löschangriff begonnen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz bekämpfte die Flammen durch das zerplatzte Fenster. Währenddessen öffnete ein zweiter Atemschutztrupp die Eingangstür zu den Containern. Vor der Tür wurden zwei Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und beide Trupps drangen daraufhin in die Container ein und konnten das Feuer komplett ablöschen. Zum gezielten Auffinden von Glutnestern leistete die Wärmebildkamera wieder einmal sehr gute Dienste.

Weitere Atemschutzträger aus Feucht und Moosbach wurden zu einem Atemschutzpool zusammengefasst und standen als Rettungs- und weitere Löschtrupps zur Verfügung. Hiervon musste aber lediglich noch ein dritter Trupp für Nachlöscharbeiten eingesetzt werden.

Mit Hilfe von Fahrzeug-Lichtmasten und Stativen wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Ein Mitarbeiter der Gemeindewerke Feucht schaltete die Container stromlos.

Aufgrund der massiven Rauchausbreitung wurde frühzeitig durch den Leiter Atemschutz der Feuerwehr Feucht eine Schwarz/Weiß Trennung aufgebaut. Schutzkleidung, Atemschutzgeräte und sonstige Einsatzmittel wurden in speziellen Wannen abgelegt und saubere Wechselkleidung für die Atemschutzträger zur Einsatzstelle gebracht. Hier leistete das Nachschub-Konzept des VLKWs hervorragende Unterstützung.

Die Aufräumarbeiten an den Fahrzeugen, und besonders den Atemschutzgeräten sowie Einsatzkleidungen dauerten noch den ganzen Dienstag an.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Feucht mit KdoW, LF 16/12, LF 20/24,  DLK 23/12, TLF 4000, GW, VLKW, MTW
  • FF Moosbach mit MZF, LF 16/12, LF 8/6
  • Rettungsdienst mit RTW
  • PI Altdorf
  • Gemeindewerke Feucht

Text: FF Markt Feucht
Bilder: FF Markt Feucht